Von Skógar nach Vík í Mýrdal

Vom Þingvellir Nationalpark sind wir Richtung Süden über Skógar nach Vík í Mýrdal auf der Ringstraße. Die Ringstraße ist die 1340 km lange Nationalstraße 1, auf der man die Insel umrunden kann, sofern die Wetterbedingungen mitspielen. Im Winter ist das Befahren der gesamten Ringstraße kaum möglich, da die meisten Straßenabschnitte im Norden gesperrt sind.

Der Wasserfall Skógafoss rauscht, vorbei an zerklüfteten Felsen, 62 m in die Tiefe. Der Aufstieg die steilen Stufen hinauf lohnt sich, da man mit einem grandiosen Blick belohnt wird – Schwindelfreiheit vorausgesetzt.

Der Wind ist teilweise so stark, dass er das Wasser des Falles nach oben bläst, wie ihr auf dem nächsten Bild sehen könnt. Auf jeden Fall sollte man hier seine Regenkleidung überziehen, falls man doch einmal in Windrichtung steht.

In Vík í Mýrdal (kurz Vík) angekommen, bieten sich hier in der Umgebung faszinierende Naturphänomene.

Der schwarze Lavastrand Reynisfjara mit seinen Basaltsäulen und der unglaublich rauen See hat uns so begeistert, dass wir hier lange verweilten, obwohl es sehr stürmisch und äußerst ungemütlich war. Aber das Naturschauspiel hat uns in seinen Bann gezogen.

Reynisfjara soll einer der gefährlichsten Strände sein, da die Wellen hier unberechenbar sind und es sogenannte Sneaker Wellen gibt. Hier sollen jährlich mehrere Menschen verunglücken und von den Riesenwellen weggerissen werden.

Direkt vor der Küste ragen die Felsnadeln Reynisdrangur aus dem Wasser. Seht selbst auf dem nächsten Bild, was uns die stürmische See davon hat sehen und fotografieren lassen.

Auf dem Weg zum nächsten Naturspektakel muss man einen Berg erklimmen oder fahren, sofern man ein geeignetes Fahrzeug hat. Oben angekommen wird man mit einer fantastischen Aussicht auf das Meer, den schwarzen Lavastrand, Schnee, Eisflächen und Felsen belohnt. Hier bleibt noch zu erwähnen, dass das Foto keineswegs die Schönheit der Natur erfassen kann.

Windgeschwindigkeiten von 104 km/h, das ist derart gewaltig, dass es manchmal nicht ausreicht, sich mit seinem Körpergewicht dagegen zu stemmen.

Die Aussicht von der Landzunge auf Dyrhólafur, eine der markantesten Naturschönheiten der Südküste ist atemberaubend. Das Felsplateau mit seinem Brandungstor ragt dramatisch aus der Ebene.

Diese Naturgewalten haben uns umgehauen und fast auch umgeweht.

Derzeit herrschen in Island schwere Stürme und Blizzards. Einige unserer geplanten Ziele sind nicht zu erreichen. Wir bleiben flexibel und planen um. Ohnehin die wichtigste Regel bei Reisen nach Island im Winter: flexibel bleiben!

9 Gedanken zu “Von Skógar nach Vík í Mýrdal

  1. Pingback: Von Skógar nach Vík í Mýrdal | MatschFinder

  2. Wahnsinn, das sieht unglaublich aus.. nicht von dieser Welt 🙂
    Ja, das Wetter / die Natur ist schon gewaltig..
    Dieses besondere Blau ist so anziehend, das gibt der ohnehin atemberaubenden Landschaft noch eine richtig besondere Atmosphäre und Note.. Ich bin hin und weg..

    Gefällt 1 Person

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