Iquitos und der Amazonas

Von Lima nach Iquitos, die größte Stadt in einem Dschungel, die nicht über den Landweg zu erreichen ist. Das Klima hier ist tropisch und wir schwitzen! Zur Abkühlung und Stärkung besuchten wir als erstes die Promenade von Iquitos.

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Vom Restaurant Fitzcarraldo aus, das dem Regisseur Werner Herzog und seinem gleichnamigen Film mit Klaus Kinski gewidmet ist, kann man den Dschungel sehen.

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Der Verkehr in Iquitos ist sehenswert: es fahren kaum Autos, die Straße wird dominiert durch Mototaxis. Ein faszinierendes Verkehrschaos, dem wir nur zu gerne zugesehen haben; es scheint keine Verkehrsregeln zu geben.

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Wir haben den einzigartigen Markt in Belén besucht, der im Armenviertel von Iquitos liegt. Auch hier konnten wir typische, uns unbekannte Früchte und Riesenmaden verkosten.

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Belén wird auch die schwimmende Stadt genannt, da in der Regenzeit – im südamerikanischen Sommer von Dezember bis März – der Amazonas über die Ufer tritt. Die Häuser in Belén sind auf Stelzen gebaut oder als Floß angelegt. Den Markt gibt es zu jeder Zeit, in der Regenzeit kann er jedoch nur mit Booten angefahren werden. Deswegen nennt man Belén auch das Venedig von Iquitos.

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Auf unserer Fahrt über den Amazonas konnten wir Amazonasdelfine beobachten. Einer Legende der indigenen Völker nach sind die Flussdelfine – auch Pink Dolphins genannt – ertrunkene Menschen, die die Fähigkeit haben als Mensch wieder an Land zu kommen und in Gestalt attraktiver Männer junge Mädchen verführen. Angeblich gibt es in Geburtsurkunden tatsächlich die Eintragung „Boto Cor de Rosa“.

Auf unserer Bootstour über den Amazonas haben wir die Butterfly Farm mitten im Dschungel besucht. Dort werden kranke Tiere gesund gepflegt. Anders als in unseren Zoos sind die Tiere dort in freier Wildbahn und der Besucher geht durch eine geschlossene Käfiganlage:

Wir verabschieden uns vom Dschungel und ziehen weiter in die Anden. Wir hoffen, dass wir euch einen kleinen Einblick in das wunderschöne und quirlige Iquitos sowie die atemberaubende Natur des Amazonas bieten konnten!

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Casa de Hierro, Eisenhaus nur aus Metall, entworfen von Gustav Eiffel

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Der Blick vom Hotel in die Palmenallee

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11 Gedanken zu “Iquitos und der Amazonas

  1. Hey ihr beiden. Was ihr erlebt ist ja mal wieder atemberaubend. Ich lese ganz gespannt mit und finde eure Bilder wunderschön. Freue mich auf den nächsten Beitrag.
    Liebe Grüße von der Anne aus dem Schwabenländle, die gerade aber Urlaub an der Algarve macht.

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    • Hey Anne, wie schön von Dir zu hören! Freut mich, dass es Dir gefällt und Du uns folgst. Ich hoffe wir sehen uns bald wieder 💜. Liebe Grüße an Flo und die Mädels und auch euch einen tollen Urlaub!

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  2. Hallo ihr Zwei,
    das sind tolle Einblicke in diese uns so ferne Welt. Es fehlen eigentlich nur noch die Gerüche und man könnte meinen man sei dabei, aber auch die kann man sich bei den tollen Bildern und Beschreibungen vorstellen!
    Die Riesenmaden sehen widererwarten lecker aus. Wie schmecken sie denn?
    Freue mich besonders über das Bild vom Faultier- tolle Tiere! Hatte es Moos am Bauch?
    Sind die Delfine wirklich pink???
    Ich bin gespannt wies in den Anden weitergeht!

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    • Die Gerüche reichen von herrlich lecker bis absolut unerträglich schrecklich. Das ungekühlte Fleisch und der Fisch… man kann es sich denken 😉 Die Riesenmaden sind wider Erwarten lecker. Die Haut ist knusprig und schmeckt wie die eines Brathähnchens, aber es kostet so viel Überwindung und man muss den Kopf ausschalten!
      Am Faultier wächst quasi der Efeu hoch. Allerdings können die sehr schnell sein.
      Die Delfine sind tatsächlich grau-rosa. Leider sind sie zu schnell und es gibt nur ein Video, das könnt ihr dann sehen, wenn wir zu Hause sind.

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  3. Beeindruckende Fotos und sehr interessante Beschreibungen. Ich freue mich, dass es Euch gut geht und Ihr uns so tolle Eindrücke von den Erlebnissen in der für uns so fremden Kultur weiter gebt.
    Wenn Ihr wieder in der Heimat seid gibt es bestimmt einen schönen Bilderabend 🙂
    LG aus Elversberg
    Christel

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  4. Dank Kerstins Kommentar habe ich die Maden erst jetzt erkannt, ich dachte, das seien irgend welche Fleischspieße. Beim Betrachten der Bilder spüren wir regelrecht die tropische Hitze und die bereits besprochenen Gerüche. Wir waren in Kroatien in einer Markthalle(Fisch) gegen Mittag und so können wir uns die „Düfte“ etwas vorstellen. Interessant finden wir die abenteuerliche „Verlegung“ der Stromleitungen. Monika hat uns ein ähnliches Bild von ihrer Reise durch Mexiko geschickt.
    Viele Grüße und weiterhin ein gutes Auge für Schnappschüsse wünschen
    K. u. R.

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  5. Es ist so wunderschön und exotisch, eure Bilder und Hintergrundinfos sind einfach toll 👍🏼😍☺️ Man hat wirklich das Gefühl bei euch zu sein und vor allem will man so Das so unbedingt ☺️💕 Ich liebe eure Perspektive und die Tierchen 😍☺️👍🏼❤️

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